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Junior Researchers

An important task of the Faculty is the promotion of junior researchers. The most important promotion instruments are the semester awards, the annual award and the FAN award.

Each semester, the UZH faculties award outstanding work with a semester award in the amount of CHF 600 each. In addition, one outstanding scientific paper or PhD thesis per calendar year is honored with the annual award of CHF 5,000.

The FAN Award also recognizes innovative research and the outstanding achievements of junior researchers and brings them more into the public eye.

In the following, we present individual award winners of our Faculty.

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Tania Weinfurtner

Tania Weinfurtner

Annual Award 2022 for PhD thesis

«The role of space in organising»

Read the interview with Tania Weinfurtner about her PhD thesis at the Department of Business Administration. 

To the interview

What is your thesis about?

My thesis examines the role of physical and social spaces in organisational processes, such as coordination and strategy development

What is the main result?

My dissertation contributes to establishing a spatial perspective in organisation studies. Specifically, my conceptual and empirical examinations of the role of space in organising highlight the relevance of physical space as coordination mechanism and show how different configurations of social space shape the development of strategic issues.

What has inspired you to choose this topic?

During my studies at different universities I recognized that different spatial setups, such as a close versus spread out campus but also the location and design of cafeterias and libraries, made a difference for student interaction and learning. When I realized that the literature does not sufficiently discuss such implications, I was intrigued to investigate this topic myself.

What are you planning to do with the prize money?

I’m very grateful for this price. I am expecting a baby so the money is very welcome to spoil her!

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Zichao Zhang

Zichao Zhang

Annual Award 2021 for PhD thesis

«Active Robot Vision: From State Estimation to Motion Planning»

Read the Interview with Zichao Zhang about his PhD thesis at the Department of Informatics.

To the interview

What is your thesis about?

My thesis is about exploiting the active nature of mobile robots to improve the robustness of vision algorithms in challenging situations, such as difficult lighting conditions and textureless environments.

What is the main result?

The thesis demonstrates that the robustness of vision algorithms for mobile robots can be greatly improved by making the robot active in various aspects, from changing the camera parameters to moving to better viewpoints. A set of algorithms are designed and tested. In essence, more informative sensor data can be collected by an active agent, resulting in better performance.

What has inspired you to choose this topic?

My research started from studying visual simultaneously localization and mapping (SLAM), which usually focuses on information processing rather than collection. When applying visual SLAM to actual robots, I was fascinated by the possibilities and challenges of making use of the active nature of mobile robots, which inspired my research in active robot vision.

What are you planning to do with the CHF 5000?

I do not have a plan yet. Maybe I would use it for traveling when things get back to normal.

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Robin Schnider

Robin Schnider

Annual Award 2020 for PhD thesis

«Macro-, Meso-, and Micro-Level Perspectives on Corporate Social Responsibility and Pro-Social Behavior»

Read the interview with Robin Schnider about his PhD thesis at the Department of Business Administration. 

To the interview (German only)

Worum geht es in Ihrer Arbeit?

Gerade im Angesicht globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel, Ungleichheit oder Armut, fordern Gesellschaften immer stärker von Unternehmen, soziale Verantwortung über gesetzliche Bestimmungen hinaus zu übernehmen und sich für das Allgemeinwohl zu engagieren. 

In meiner Arbeit habe ich unter anderem untersucht, wie die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im öffentlichen Dialog bestimmt werden kann und wie die Meinungsbildung durch solche Dialoge über soziale Medien beeinflusst wird. 

Im Rahmen eines der Experimente wurden Teilnehmer gebeten, sich ein YouTube-Video einer Diskussion zwischen Experten und anderen Studienteilnehmern zum Thema globaler Steuervermeidung durch Unternehmen anzuschauen und die Legitimität solcher Praktiken zu beurteilen. In der Kommentarsektion unter dem Video befanden sich vorbereitete Kommentare, die sich entweder positiv oder negativ zur Steuervermeidung äusserten. Es hat sich gezeigt, dass unabhängig von den per Video präsentierten Inhalten (z.B. befürwortender vs. kritischer Experte), sich das Urteil der Kommentare von anonymen Nutzern auf Social Media bei der Meinungsbildung durchsetzt. Das besorgniserregende dabei ist, dass dieser Einfluss unbewusst zu wirken scheint. So schätzen die Teilnehmer selber den Einfluss der Kommentare im Vergleich zu den anderen Inhalten am geringsten ein. Diese Ergebnisse rufen zu mehr Vorsicht und einer bewussteren Nutzung von sozialen Medien auf.

Was hat Sie zu dem Thema motiviert?

Als ich mit meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen habe, hatte ich die Möglichkeit das World Resources Forum 2009 in Davos zu besuchen und hörte dort einen Vortrag von Dennis L. Meadows, Ökonom und Mitglied des Club of Rome, der aus den Einsichten seines Buches «Limits to Growth» erzählte. Recht eindrücklich machte er deutlich, wie wir mit exponentiellem Wirtschaftswachstum und überbordenden Ressourcenverbrauch die Erde bereits an den Rand eines Kollapses gefahren haben und Probleme wie der Klimawandel nur eine der Konsequenzen davon seien. Eine gewisse Endzeitstimmung machte sich im Saal bemerkbar und während meines Studiums suchte ich nach möglichen Antworten darauf, wie die Wirtschaft solche globale Probleme vorbeugen könnte. Ich bin auf einige interessante Ideen gestossen und wollte diese in meiner Forschung weiter vertiefen.

Was haben Sie mit den 5000 Franken vor?

Das Preisgeld und die Auswirkungen der gegenwärtigen Situation rund um COVID-19 auf den Aktienmarkt habe ich als Ansporn dafür genommen, mich genauer mit Investitionsmöglichkeiten zu beschäftigen. Das Geld habe ich inzwischen an der Börse angelegt. Ich bin jetzt schon dankbar für die neuen Erfahrungen, die ich dadurch gemacht habe. Vielleicht kann ich mir in Zukunft etwas davon leisten, ansonsten bin ich wenigstens um einige Erfahrungen reicher.

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Kachel

Nicolas Lütscher

Semester Award FS 2019 for Master's thesis

«Predicting the Innovation Performance of Startups»

Read the interview with Nicolas Lütscher about his Master's thesis at the Department of Business Administration.

To the interview (German only)

Worum geht es in Ihrer Arbeit?

In der Arbeit untersuchte ich, ob mit neueren Machine Learning Algorithmen in den Gründungsdaten von Start-ups ein stärkeres Schemata erkannt werden kann als mit der herkömmlichen Methode der Logistischen Regression – und damit die Chance für eine Produktinnovation erhöht. Aufgrund des Aufbaus des Dataset und der Aufgabe für den Algorithmus habe ich diverse neuere Techniken untersucht, wobei Extreme Gradient Boosting die beste Performanz für das unterliegende Problem zeigte. Neue Produkte auf den Markt zu bringen bedeutet für ein Start-up oft eine bessere Marktposition gegenüber den anderen Akteuren im Wettbewerb. Deshalb kann es für einen Investor oder ein Finanzierungsinstitut zentral sein, diese Start-ups auszusortieren, die dafür die wahrscheinlichere Veranlagung bei der Gründung besitzen. Die Arbeit zeigt, dass die Auswahl der richtigen Technik entscheidend ist, um die Suchkosten und die Kosten durch nicht rentable Investitionen für solch einen Investor zu minimieren. Extreme Gradient Boosting konnte dabei ein besseres Ergebnis erzielen als die herkömmliche logistische Regression.

Was hat Sie zu dem Thema motiviert?

Zum einen interessiert mich die Welt der Start-ups. Es gibt so viele noch nicht erkanntes Potenzial in der heutigen Welt. Durch die Arbeit konnte ich einen Weg untersuchen, wie solche Potenziale in Jungunternehmen besser erkannt werden können. Dadurch lernte ich sehr viel über die Sicht eines Venture Capitalist und deren Prozesse, wie und warum in ein Start-up investiert wird. Zudem motiviert hat mich der technische Aspekt und Spielraum. Ich konnte sehr viel mit den Algorithmen spielen und hantieren, um immer noch ein besseres Resultat zu erzielen. Schlussendlich konnte ich mein eigenes Set an Parameter und Messgrössen aufbauen. Dadurch lernte ich vor allem den Umgang mit Daten und deren Qualität noch einmal an einem praktischen Beispiel.

Was haben Sie mit den 600 Franken vor?

Damit wird sicher ein feines Essen, mit einem guten Wein in einer guten Gesellschaft finanziert. Den Rest werde ich zum Reisen verwenden.

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Jeffrey Yusof

Jeffrey Yusof

Semester Award FS 2018 for Master's thesis

«Perception of Inequality and Populist Attitudes»

Read the interview with Jeffrey Yusof about his Master's thesis at the Department of Economics.

To the interview (German only)

Worum geht es in Ihrer Arbeit?

In meiner Arbeit untersuche ich, ob Leute, die eine stärkere Wahrnehmung der Einkommensungleichheit haben, dazu tendieren, populistische Einstellungen anzunehmen. Um einen kausalen Zusammenhang festzustellen, habe ich in einem Onlineexperiment die subjektive Wahrnehmung der Ungleichheit versucht zu manipulieren. Der einen Hälfte der Teilnehmer (Treatmentgruppe) habe ich Informationen zur Einkommensungleichheit gegeben, während die andere Hälfte der Teilnehmer (Kontrollgruppe) keine Informationen erhielten. Diese Manipulation bewirkte eine signifikante Änderung in der Wahrnehmung von Einkommensungleichheit. Im Vergleich zur Kontrollgruppe empfanden Teilnehmer der Treatmentgruppe Einkommensungleichheit als ernsteres Problem und schätzten sich relativ ärmer ein. Zudem verschlechterte sich auch ihr emotionaler Zustand. Jedoch scheinen diese Teilnehmer keine stärkeren populistischen Einstellungen zu zeigen. In anderen Worten führte meine Manipulation weder zu weniger Vertrauen in die Regierung, die Elite oder die Wissenschaft noch zu mehr Fremdenfeindlichkeit gegenüber Immigranten. Ich interpretiere die Resultate so, dass die Teilnehmer weniger die Elite oder Immigranten sondern eher sich selber für ihre wirtschaftliche Situation verantwortlich machen.

Was hat sie zu dem Thema motiviert?

In meiner Arbeit versuchte ich zwei Themen zu verbinden, die mich beide zurzeit beschäftigen: Einerseits die zunehmende Einkommensungleichheit und andererseits der wachsende Zuspruch für populistische Parteien in vielen Teilen der Welt. Ich war neugierig, ob zwischen den beiden Phänomenen womöglich ein kausaler Zusammenhang bestehen könnte.

Was haben Sie mit den 600 Franken vor?

Ich werde mir auf jeden Fall ein gutes Nachtessen gönnen. Den Rest werde ich wahrscheinlich für Ferien ausgeben.

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Platzhalter

Philipp Pauli

Semester Award FS 2018 for Master's thesis

«Till Schedules Do Us Part. An Empirical Analysis of Flexible Work Arrangements and Teamwork»

Read the interview with Philipp Pauli about his Master's thesis at the Department of Business Administration.

To the interview (German only)

Worum geht es in Ihrer Arbeit?

Flexible Arbeitsmodelle sind keine neue Erfindung – es gab sie bereits in den 60er Jahren. Doch während sie damals noch als Experiment galten, sind sie heute äusserst populär und weitverbreitet. Arbeitgeber versprechen sich nebst gesteigerter Attraktivität ihres Unternehmens auch finanzielle Vorteile. Mit der zunehmenden Vernetzung von Arbeitsprozessen ist zeitgleich zu beobachten, wie Arbeitgeber nach Kandidaten mit ausgeprägten Soft-Skills im Bereich Teamwork suchen.
Meine Arbeit untersucht welche Auswirkungen die individuelle Flexibilität in Form flexibler Arbeitsmodelle auf Teamwork als Arbeitsform hat. Zu diesem Zweck analysiere ich Daten einer Arbeitnehmerbefragung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was hat sie zu dem Thema motiviert?

Wie so mancher Student, setzte ich mich gegen Ende meines Studiums vermehrt mit Stelleninseraten auseinander. Dabei stiess ich immer wieder auf die oben beschriebenen Punkte, wodurch irgendwann in mir die Frage aufkam, ob da nicht ein gewisser Zielkonflikt besteht.

Was haben Sie mit den 600 Franken vor?

Als schöne Erinnerung an meine Studienzeit möchte ich mir von diesem Geld eine neue Uhr kaufen.

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Bruno Caprettini

Bruno Caprettini

Fan Award 2018 for PhD thesis

«Structural Change and Agricultural Technology»

Read the interview with Bruno Caprettini about his PhD thesis at the Department of Economics. 

To the interview (German only)

Gemeinsam mit zwei Mitautoren ist Bruno Caprettini einer zentralen Frage der Ökonomie nachgegangen: Wie industrialisieren Länder? Zum einen ging es in seiner Studie um den strukturellen Wandel in Brasilien. Die Einführung von gentechnisch verändertem Soja-Saatgut im Jahre 2001 veränderte die Produktionsbedingungen in der Landwirtschaft stark: Wo es die Bodenbeschaffenheit zuliess, konnte das neue Saatgut verwendet werden, was den Arbeitsaufwand für Saat und Ernte deutlich verringerte.

Die Forschenden verglichen verschiedene Regionen Brasiliens. Dabei zeigte sich: Wurde in einer Gegend gentechnisch verändertes Soja angebaut, waren dort weniger Arbeitskräfte in der Landwirtschaft nötig. In der Folge suchten mehr Personen in der Industrie Arbeit. Dies ging langfristig mit einer höheren ökonomischen Wertschöpfung einher.

Ähnliches zeigt die Analyse historischer Daten in England um 1800. Im Video erklärt er, warum Innovationen in der Landwirtschaft den Wandel von einer Agrar- zu einer Industriewirtschaft beschleunigen können.

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Jason Blunier

Jason Blunier

Semester Award 2018 for Bachelor's thesis

«Spillover Effects of Universities of Applied Sciences on the Labor Market: An Econometric Analysis of a Policy Reform in Switzerland»

Jason Blunier, tells us in a short interview what his Bachelor's thesis is about.

To the interview

What is your thesis about?

In the mid-1990s the Swiss federal government undertook an educational reform by establishing Universities of Applied Sciences (Fachhochschulen) with the purpose of strengthening and reinvigorating the Swiss education system and the Swiss economy. One of the main goals of the UAS was to foster innovation and to provide a steady supply of individuals with higher education.

Much is known about the positive effect of higher education for these individuals themselves and for the economy, but little about how low-skilled workers (i.e., workers without any formal qualifications) are affected by the expansion of higher education.

My thesis tackles this issue by investigating the effect of the establishment of UAS on the employment stability of low-skilled workers at the firm level.

What's the main result?

My empirical results show that workers with higher education and low-skilled workers are complements. The establishment of UAS had on average positive effects on the employment stability of low-skilled workers within a firm.

What has inspired you to choose this topic?

During my Bachelor I have always been interested in economics of education. Furthermore, I like to apply econometric methods to analyze policy changes. This led me to the projects of the Swiss Leading House on Economics of Education at the chair of Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner, who offered and supported me to work on this very interesting research topic.

What are you planning to do with the CHF 600?

Part of the money I will use to invite my friends to dinner and the remaining money I will save for my next vacations.

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Timo Mennle

Dr. Timo Mennle

Mercator Award 2017 for PhD thesis

«Incentives and Efficiency in Markets without Money»

Read the interview with Timo Mennle about his PhD thesis at the Department of Informatics. 

 

To the interview (German only)

Märkte ohne Geld

Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen: Plätze an öffentlichen Schulen etwa oder Zugang zu sozial gefördertem Wohnraum. Solchen «Märkten ohne Geld» hat Timo Mennle seine Dissertation am Institut für Informatik gewidmet. Er ging der Frage nach, wie sich Güter auf solchen Märkten sinnvoll verteilen lassen, wenn Geld aus moralischen oder ethischen Gründen keine Rolle spielen darf.

Wenn beispielsweise in einer Stadt 1000 angehende Gymnasiasten auf zehn Gymnasien verteilt werden müssen, widerspricht es unsere moralischen Vorstellungen, dass Eltern mit genügend Geld den jeweiligen Wunschplatz für ihren Sohn oder ihre Tochter kaufen können. Städte und Gemeinden setzen deshalb unterschiedliche Vergabeverfahren ein, um die Präferenzen der Eltern zu ermitteln und die Plätze zu verteilen.

Je nach Verfahren besteht allerdings die Gefahr, dass einige Teilnehmer sich durch unwahre Angaben einen Vorteil verschaffen können – etwa indem sie ihre Wertschätzung für ihre zweite Wahl übertreiben. «Die große Herausforderung von «Märkten ohne Geld» besteht in der mathematisch beweisbaren Tatsache, dass es kein Vergabeverfahren gibt, welches hohe ökonomische Effizienz und Fairness sicherstellen und gleichzeitig verhindern kann, dass sich Teilnehmer durch unwahre Angaben einen Vorteil verschaffen können», sagt Timo Mennle.

In seiner Dissertation hat er diesen Zielkonflikt untersucht und einen Indikator entwickelt, mit dem sich beschreiben lässt, wie verwundbar unterschiedliche Vergabeverfahren gegenüber strategischen Lügen durch Teilnehmer sind. Darüber hinaus hat Mennle in seiner Arbeit aufgezeigt, wie sich die Regeln in «Märkten ohne Geld» in Zukunft so umbauen lassen, dass mehr Teilnehmer die Güter bekommen, die sie wirklich wollen.

Zur Dissertation (PDF, 2 MB)

Zur Videopräsentation

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Miriam_Rinawi

Dr. Mirjam Rinawi

Annual Award 2017 for PhD thesis

In her PhD Thesis, the annual award winner used new econometric methods to investigate the returns to apprenticeship training.

Read the interview with Mirjam Rinawi about her PhD thesis at the Department of Business Administration.

To the interview (German only)

Für ihre Dissertation am Institut für Betriebswirtschaftslehre «Returns to Vocational Education and Training: Retention, Mobility, and Wages» wurde Dr. Miriam Rinawi von der Universität Zürich mit dem Jahrespreis 2017 ausgezeichnet. Frau Rinawi untersucht in ihrer Dissertation mithilfe neuer ökonometrischer Methoden die Erträge der Lehrlingsausbildung. Sie zeigt, dass ein Lehrabschluss sehr gute Erträge ermöglicht und eine hohe Mobilität sowie technologische Anpassungsfähigkeit im gesamten Erwerbsleben eröffnet. Sie findet ausserdem, dass sich Investitionen in die Lehrlingsausbildung auch für Ausbildungsbetriebe lohnen.

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Lessis Konstantinos

Lessis Konstantinos

Semester Award HS 2016 for Bachelor's thesis

«Falschbewertung mit Folgen – Ursachen für das Fehlverhalten der Ratingagenturen in der jüngsten Finanzkrise»

Read the interview with Konstantinos Lessis about his Bachelor's thesis at the Department of Banking and Finance.

To the interview (German only)

Worum geht es in Ihrer Arbeit?

Die Ratingagenturen spielten in der Entstehung der Finanzkrise 2008 eine zentrale Rolle. Ihre Ratings ermöglichten die Überflutung des Finanzmarkts mit hochriskanten Finanzprodukten. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wieso die Ratingagenturen toxische Produkte mit inflationären Ratings bewerteten. Die Fragestellung wird dabei aus zwei Perspektiven betrachtet. Einerseits aus der Makroperspektive, wobei der Fokus auf der unternehmerischen Ebene liegt und andererseits aus der Mikroperspektive, in der im Gegensatz zur Makroperspektive die involvierten Individuen  und psychologische Phänomene im Vordergrund stehen.

Was hat sie zu dem Thema motiviert?

Ausschlaggebend für meine Entscheidung, mich mit der Thematik der Finanzkrise zu befassen, war die Vorlesung „Verantwortung in den Finanzmärkten – Eine interdisziplinäre Perspektive“. Die Art und Weise, wie die Finanzkrise aus mehreren Perspektiven betrachtet wurde, inspirierte mich zu einer zweiseitigen Ursachenermittlung der Überbewertungen. Die schwerwiegenden Folgen der Finanzkrise zeigen zudem, wie wichtig die Auseinandersetzung mit den einflussreichen Ratingagenturen ist.

Was haben Sie mit den 600 Franken vor?

Mit einem Teil des Geldes habe ich Kollegen, mit denen ich das Wirtschaftsstudium abgeschlossen habe, zum Essen eingeladen. Mit dem restlichen Betrag werde ich meinen Eltern als Dankeschön eine kleine Reise finanzieren.

Zur Bachelorarbeit

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Silvia Maier

Silvia Ursula Maier

Semester Award FS 2016 for PhD thesis

«Mastering temptation: Behavioral, neural and physiological investigations of self-control in goaldirected choice»

Read the interview with Silvia Maier about her PhD thesis at the Department of Economics. 

 

To the interview (German only)

Worum geht es in Ihrer Arbeit?

Selbstkontrolle ist eine Schlüsselkompetenz, die entscheidenden Einfluss auf den Lebenserfolg einer Person hat. Im Schnitt verfügen Menschen mit besserer Selbstkontrolle über grösseren Bildungserfolg, mehr finanzielle Stabilität und bessere Gesundheit. In meiner Forschung untersuche ich, welche neuronalen Mechanismen zu erfolgreicher Selbstkontrolle beitragen. Wie gut sich eine Person selbst beherrscht ist allerdings zwischen Individuen sehr unterschiedlich, und selbst die gleiche Person kann diese Fähigkeit je nach Situation unterschiedlich gut abrufen.

In meiner Doktorarbeit habe ich erstens getestet, ob eine bestimmte Hirnregion kausal notwendig ist um Selbstkontrolle erfolgreich ausüben zu können. Zweitens hat mich interessiert, warum sich Stress negativ auf unsere Selbstkontrolle auswirkt. Und drittens habe ich erforscht, wie man die Selbstkontrollfähigkeiten einer Person besser vorhersagen kann. Es hat sich gezeigt, dass die Herzratenvariabilität als Biomarker dienen könnte: Je flexibler sich der Herzschlag an Herausforderungen anpassen kann, desto besser ist auch die Selbstkontrolle.

Was hat sie zu dem Thema motiviert?

Als Neuroökonomin bewege ich mich an einer Schnittstelle zwischen neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung und ökonomischen Fragestellungen, die in letzter Konsequenz ganze Gesellschaften betreffen. Dieser Dialog zwischen den Disziplinen ist sehr spannend – zum einen weil es mich fasziniert, zu erforschen wie unser Gehirn funktioniert, aber zum anderen auch weil diese Schlüsselkompetenz der Selbstkontrolle, die ich untersuche, weitreichende Einflüsse hat. Selbstkontrolle ist eine komplexe Fähigkeit, die aus vielen Bauteilen besteht. Ich möchte gerne eine bessere Theorie und Prognosemöglichkeiten entwickeln, worin diese Fähigkeit besteht und wie jemand sie verbessern kann.

Was haben Sie mit den 600 Franken vor?

Die wandern erst einmal aufs Sparbuch. Ich plane meinen nächsten Postdoc im Ausland zu machen, da ist eine kleine Rücklage für Heimflüge nach Zürich sehr nützlich.

Zur Doktorarbeit

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