"Financial System Stability" OEC ALUMNI UZH-Forum, 24.01.2012

"Financial System Stability" OEC ALUMNI UZH-Forum, 24.01.2012

Die Finanzsystemstabilität in der Euro-Zone ist laut Europäischer Zentralbank so gefährdet wie noch nie. Die Entwicklungen seit 2008 zeigen: Staaten und Banken sind heute so verflochten, dass sie eher gemeinsam Bankrott gehen, als dass sie sich gegenseitig stärken könnten. Ein funktionierendes Finanzsystem braucht daher ein neues Gleichgewicht zwischen Banken, Staat und Individuum. Eine «Laissez-faire»-Strategie oder ein staatlich kontrolliertes Bankensystem sind jedoch kaum praktikabel. Wie lassen sich Banken und Staat entflechten, sodass effiziente Finanzdienstleistungen ebenso möglich sind wie eine Absicherung gegen zukünftige Krisen? Wie können bestehende regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden, um ein reibungsloses Funktionieren von Finanzinstitutionen und Märkten zu gewährleisten? Können Bankenwesen und freie Marktwirtschaft überhaupt nebeneinander bestehen? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des diesjährigen OEC ALUMNI UZH Forums «Financial System Stability», das am Dienstag, 24. Januar 2012 in der Aula der Universität Zürich stattfindet.

Es referieren unter anderen in Englisch:

  • Jean-Pierre Danthine, Mitglied des Direktoriums SNB
  • D. Wilson Ervin, vormaliger Chief Risk Officer der Credit Suisse
  • Sabine Kilgus, bis Ende 2011 Mitglied der FINMA
  • Jean-Charles Rochet, Professor für Banking an der Universität Zürich

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