Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner (German only)

Uschi Backes-Gellner ist ordentliche Professorin für Betriebswirtschaftslehre und gleichzeitig Prodekanin an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich. Sie hat von 1978 bis 1984 Volkswirtschaftslehre an der Universität Trier studiert, hat dort 1987 ihr Doktorat in BWL abgeschlossen und hat 1995 - nach längeren Forschungsaufenthalten an der Northwestern University (1988) und der University of California at Berkeley (1990) und nach der Geburt ihres Sohnes (1991) - die Venia Legendi für Betriebswirtschaflehre an der Universität Trier erlangt. Bevor sie ihren Ruf nach Zürich erhielt war sie ordentliche Professorin für Betriebwirtschaftslehre und Direktorin des von ihr neu aufgebauten Seminars für Personalwirtschaftslehre an der Universität zu Köln.

Kurzinterview mit Prof. Dr. Uschi Backes-Gellner

Was war ausschlaggebend für Ihre Laufbahnentscheidungen?

Dass ich jeweils die nächsten Stufen einer möglichen Laufbahn interessant und spannend fand und mir grundsätzlich vorstellen konnte, damit den Rest meines Lebens zu verbringen. Ansonsten hatte ich eigentlich nie einen Masterplan und habe einen Schritt nach dem anderen entschieden.

Auf welche Leistung in Ihrem Leben sind Sie besonders stolz?

Darauf, dass ich meine beruflichen Erfolge kombinieren konnte mit Kind und Familie.  

Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Tätigkeiten?

Beim Gespräch mit Freunden oder Kollegen, beim Gedankenaustausch mit Praktikern, beim Lesen in Journals oder auch in der Tageszeitung.

Was denken Sie, wodurch wird sich unsere Fakultät in fünf Jahren auszeichnen?

Wir werden uns immer weiter in die internationale Spitze der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und Lehre vorarbeiten. Dafür ziehen wir alle an einem gemeinsamen Strang und das wird uns weiter erfolgreich sein lassen - und uns wie bisher in guter Atmosphäre zusammenschweissen.

Was würden Sie einer heutigen Maturandin oder Studentin generell mit auf den Weg geben?

Ich würde ihr raten, sich zuerst ein Studienfach zu suchen für das sie sich begeistern kann, dann für dieses Studienfach hart zu arbeiten, später auf dem weiteren Weg die Chancen zu ergreifen, die sich ihr auf unterschiedlichen Stufen ihrer Karriere eröffnen, und sich generell mit viel Freude den täglichen Herausforderungen zu stellen - dann kann einer erfolgreichen Laufbahn schon fast nichts mehr im Wege stehen.