Prof. Dr. Agnes Bäker (German only)

Agnes Bäker ist Assistenzprofessorin mit «tenure track» für Management Non Profit-Organisationen am Institut für Betriebswirtschaftslehre. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Kiel und Tübingen, wo sie 2010 im Rahmen eines Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) promovierte und anschliessend als Akademische Rätin tätig war. 2013 weilte sie zudem als Visiting Fellow am Department of Economics an der University of Warwick, UK. Ausserdem war sie von 2011 bis 2014 Leiterin der Forschungsgruppe «Die Rolle von Human- und Sozialkapital im Karrieresystem Hochschule» des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Ab 2015 war Agnes Bäker als Oberassistentin im Bereich Management von Non-Profit-Organisationen am Institut für Betriebswirtschaft der Universität Zürich tätig.

Kurzinterview mit Prof. Dr. Agnes Bäker

Was war ausschlaggebend für Ihre Laufbahnentscheidungen?

Die Erkenntnis, wie selten es ist, dass man montags gerne ins Büro geht. Ich sagte mir: selbst wenn es nicht klappt, wirst du auf dem Weg dahin jeden Tag das gemacht haben, was dir Spass macht und dich interessiert. Ausserdem haben mich meine Familie und meine Doktormutter immer auf dem akademischen Weg unterstützt.

Auf welche Leistung in Ihrem Leben sind Sie besonders stolz?

Beruflich bin ich darauf stolz, alleine in einer hochrangigen Zeitschrift publiziert zu haben. Aber auch darauf, dass ich nicht aufgegeben und inzwischen zwei Artikel erst beim 13. Versuch veröffentlicht habe. Ausserdem bin ich auf meine Work-Life-Balance stolz.

Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Tätigkeiten?

Im Alltag. Meine Forschung beschäftigt sich mit menschlichem Verhalten – speziell im Arbeitskontext und bezieht sich häufig auf Wissenschaftler. Da brauche ich nur ein bisschen in den Leerlauf zu schalten...

Was denken Sie, wodurch wird sich unsere Fakultät in fünf Jahren auszeichnen?

Ich bin sicher, der Frauenanteil in der Professorenschaft wird höher sein. Zudem würde ich hoffen, dass neue Initiativen wie die Digital Society Initiative die Zusammenarbeit zwischen den Instituten in der Fakultät verstärkt. Ich denke, alle könnten dadurch gewinnen.

Was würden Sie einer heutigen Maturandin oder Studentin generell mit auf den Weg geben?

Dass es wichtig ist, an sich selbst zu glauben, für sich einzustehen und nicht alles persönlich zu nehmen.