Ausschluss vom Studium

Studierende, welche die Anforderungen ans Studium nicht erfüllen, werden vom Studium ausgeschlossen. Dies hat relativ weitreichende Konsequenzen für die weiteren Studiermöglichkeiten in diesem Fach und an unserer Fakultät.

Rechtliche Grundlagen

Aus der Rahmenverordnung (RVO16) § 29, Abs.1: Wer wegen Nichteinhaltung von Bestimmungen dieser Rahmenverordnung oder der Studienordnung endgültig abgewiesen wird, ist von allen Haupt- und Nebenfachstudienprogrammen mit derselben wissenschaftlichen Ausrichtung (Wirtschaftswissenschaften oder Informatik) an der Fakultät ausgeschlossen.

Aus der Studienordnung, Ziff. 12: Studierende, welche aus einem Studienprogramm der Fakultät ausgeschlossen wurden, sind zudem zu keinem Studienprogramm der Fakultät mit der anderen wissenschaftlichen Ausrichtung derselben oder einer tieferen Stufe mehr zugelassen (Zulassungshindernis). Eine Zulassung zu einem Nebenfachstudienprogramm der anderen wissenschaftlichen Ausrichtung kann in begründeten Einzelfällen auf Gesuch hin durch die Prüfungsdelegierte oder den Prüfungsdelegierten bewilligt werden.

Ausschlussgründe

Eine endgültige Abweisung findet insbesondere aus folgenden Gründen statt:

  • Überschreitung der Anzahl erlaubter Fehlversuche,
  • Nichteinhalten von Fristen,
  • Wiederholtes Nichtbestehen der Abschlussarbeit.

Die genauen Bestimmungen finden Sie in den Reglementen.

Reglemente

Zeitpunkt des Ausschlusses

Aus der Studienordnung, Ziff. 12: Die endgültige Abweisung findet zum Zeitpunkt des Empfangs des Leistungsausweises statt, sofern die entsprechenden Voraussetzungen für eine endgültige Abweisung erfüllt sind. Wer infolge Exmatrikulation den entsprechenden Leistungsausweis nicht erhält, gilt dennoch als endgültig abgewiesen.

Wer mit dem Leistungsausweisversand die Voraussetzungen für einen Ausschluss erfüllt, erhält in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt zusätzlich eine separate Information darüber, dass der Ausschluss erfolgt ist. Der Ausschluss gilt allerdings auch dann, wenn keine solche Information erfolgt.

Termine

Folgen des Ausschlusses

Beispiele aufgrund der rechtlichen Grundlagen für das Weiterstudium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät:

Beispiel 1: Sie erhalten einen Ausschluss im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften. Es ist keine Zulassung zum Haupt- oder Nebenfach auf Bachelor-, Master- oder Doktoratsstufe in Wirtschaftswissenschaften mehr möglich.

Es ist zudem keine Zulassung zum Bachelorstudiengang in Informatik mehr möglich. Eine Zulassung zur Master- oder Doktoratsstufe in Informatik ist, falls die Zulassungsbedingungen erfüllt werden, möglich.

Eine Zulassung zum Nebenfach auf Bachelorstufe in Informatik ist auf Gesuch hin möglich. Entsprechende Gesuche sind an die oder den Prüfungsdelegierten zu richten.

Beispiel 2: Sie erhalten einen Auschluss im Masterstudiengang Informatik. Es ist keine Zulassung zum Haupt- oder Nebenfach auf Bachelor-, Master-, oder Doktoratsstufe in Informatik mehr möglich.

Eine Zulassung zum Bachelorstudiengang und Masterstudiengang in Wirtschaftswissenschaften ist nicht mehr möglich. Eine Zulassung zum Doktoratsstudium in Wirtschaftswissenschaften ist, falls die Zulassungsbedinungen erfüllt werden, möglich.

Eine Zulassung zum Nebenfachstudium in Wirtschaftswissenschaften ist auf Gesuch hin möglich. Entsprechende Gesuche sind an die oder den Prüfungsdelegierten zu richten.

Weiterstudium an anderer Hochschule

Für die Aufnahme des Weiterstudiums an einer anderen Hochschule sind die entsprechenden Bestimmungen jener Hochschule relevant. Es können dazu keine Informationen gegeben werden.

Es ist allerdings üblich, dass ein Ausschluss aus einer wissenschaftlichen Ausrichtung an einer Hochschule eine Zulassung zu dieser wissenschaftlichen Ausrichtung an einer anderen Hochschule verunmöglicht.

Folgen eines Ausschlusses einer anderen Hochschule

Die Aufnahme des Studiums an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit einem Auschluss einer anderen Hochschule in derselben wissenschaftlichen Ausrichtung ist nicht möglich.