Prof. Dr. Carmen Tanner

Carmen Tanner ist ausserordentlichen Professorin ad personam für Responsibility in Finance mit einem Pensum von 25% am Institut für Banking and Finance. Sie studierte Psychologie und Soziologie an der Universität Bern wo sie später auch promovierte. Danach war sie während drei Jahren als «Postdoctoral Research Fellow» am Department of Psychology der Northwestern University in Evanston, USA, tätig. Danach trat Prof. Tanner Calmonte am Psychologischen Institut der UZH eine SNF-Förderungsprofessur an. Seit 2011 obliegt ihr die Direktion des Center for Responsibility am Institut für Banking and Finance. Zudem ist Prof. Tanner Calmonte seit Anfang 2015 mit einem Pensum von 75% ordentliche Professorin für Wirtschaftspsychologie und Führungsethik an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.

Kurzinterview mit Prof. Dr. Carmen Tanner

Was war ausschlaggebend für Ihre Laufbahnentscheidungen?

Gute Unterstützung von verschiedensten Leuten, Wissenschaftern und meinem Partner. Es waren immer Leute da, die in an mich geglaubt haben. Aber über alle die Jahre brauchte es auch harte Arbeit, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz und auch Glück.

Auf welche Leistung in Ihrem Leben sind Sie besonders stolz?

Dass ich eine Förderungsprofessur vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF-Förderungprofessur) erhielt. Eine solche ist schwierig zu erhalten und sehr kompetitiv.  

Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Tätigkeiten?

Beim Lesen in Journals, aber vor allem in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Was denken Sie, wodurch wird sich unsere Fakultät in fünf Jahren auszeichnen?

Ihre Offenheit gegenüber gesellschaftlich wichtigen Fragen und Interdisziplinarität.

Was würden Sie einer heutigen Maturandin oder Studentin generell mit auf den Weg geben?

Ich würde ihr raten, nur ein Studienfach zu wählen, wofür sie sich wirklich begeistern kann und hart arbeiten will. Ich würde raten ein Fach zu wählen, wovon man denkt, dass es einem auch für das eigene Leben Sinn gibt und man in irgendeiner (auch wenn noch so kleinen Weise) zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung beiträgt.