Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät – eine Erfolgsgeschichte

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ging 1992 aus der Fakultät der Rechts- und Staatswissenschaften hervor. Sie ist damit die jüngste Fakultät der Universität Zürich. Heute bilden über 80 Professorinnen und Professoren sowie zahlreiche Lehrbeauftragte über 3'300 Hauptfach-, rund 900 Nebenfach- und rund 350 Doktoratsstudierende an unserer Fakultät aus.

2016 Einführung einer Haupt- und Nebenfachstudienstruktur anstelle der bisherigen Monofächer
2011 Neuorganisation der Fakultät
Die Fakultät besteht neu aus nur noch vier Instituten
2010 Erstakkreditierung durch AACSB
2009 Erstakkreditierung durch EQUIS
2008 Einführung der strukturierten Doktoratsprogramme
2006 Einführung Master of Arts / Master of Science
2004 Einführung Bachelor of Arts / Bachelor of Science
1992 Entstehung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Teilung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät in je eine Rechtswissenschaftliche und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
1989 Erste Promotionsordnung der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung mit Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik
1980 Einführung der Wirtschaftsinformatik
Einführung lic. oec. publ. für Wirtschaftsinformatik (neben BWL und VWL)
1972 Gründung Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung
Einführung lic. oec. publ. für BWL und VWL (Promotionsordnung 72)
1956 Einführung lic. oec. publ. (vorher nur Dr.)
1903 Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre im deutschen Sprachraum an der UZH
1833 Gründung der Universität aus Theologie, Jurisprudenz und Medizin

Pioniere in Wirtschaft und Informatik

Geforscht und gelehrt wurde in der Disziplin Wirtschaftswissenschaften schon sehr früh - bereits 1903 entstand an der Universität Zürich der erste Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre im deutschen Sprachraum.

1962 nahm Hans P. Künzi, damaliger Professor für Verfahrenstechnik, den ersten Computer an der Universität in Betrieb und gründete das Rechenzentrum: Der Grundstein für die Informatik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät war gelegt.

Moderne Studiengänge und Strukturen

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sowie ihre Vorgängerorganisationen waren stets bestrebt, moderne Studiengänge anzubieten. So wurde die Bologna-Reform und damit die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge bereits ab 2004 konsequent umgesetzt. Im Herbst 2008 wurden zudem strukturierte Doktorandenprogramme eingeführt, die nebst der Dissertation die Absolvierung eines forschungsorientierten Lehrangebots beinhalten, das internationalen Spitzenstandards entspricht.

Seit 2011 ist die Fakultät in nur mehr vier Instituten organisiert. Dabei wurden die bisherigen Institute innerhalb der Betriebswirtschafts- und der Volkswirtschaftslehre je unter einem Dach zusammengeführt.