Private Banking Studie 2015

Alle zwei Jahre publiziert das Institut für Banking und Finance die "International Private Banking Study". In der aktuellen siebten Ausgabe wird klar: Schweizer Banken gehören immer noch zu den grössten Vermögensverwaltern weltweit. Der Zuwachs bei den verwalteten Vermögen der letzten Jahre ist allerdings zum grössten Teil auf eine höhere Bewertung der Vermögensanlagen zurückzuführen und nur rund zu einem Fünftel auf echte Zuflüsse neuer Gelder. Die grösste Herausforderung liegt in der Kostenkontrolle: Das Kosten-Einnahmen-Verhältnis lag vor der Krise bei den meisten Banken unter 75 Prozent; mittlerweile arbeiten fast alle über 75 Prozent und einige über dem als kritisch angesehenen Wert von 90 Prozent.

In der Private Banking Studie wird eine Stichprobe von 82 Schweizer Banken untersucht. Im internationalen Teil vergleicht die Studie wichtige Kennzahlen mit denen einer umfassenden internationalen Vergleichsgruppe. Im Inlandteil geht sie genauer auf die Entwicklung der Schweizer Banken ein.

International Private Banking Study 2015

Artikel zur Studie im Tages-Anzeiger, 1.1.2016