Begehrter ERC-Grant für Forschungsprojekt aus der Neuroökonomie

Drei UZH-Forschende werben je einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), darunter Christian Ruff, Professor für Neuroökonomie am Institut für Volkswirtschaftslehre. In seinem Forschungsprojekt soll untersucht werden, welche Mechanismen im menschlichen Gehirn dafür verantwortlich sind, dass wir unsere Entscheidungen und Handlungen im Umgang mit anderen Menschen kontrollieren können.

Einzigartiger Multimethodenansatz

Seine Gruppe wird einen einzigartigen Multimethodenansatz verwenden, der die computergestützte Modellierung sozialer Entscheidungen mit neuen Kombinationen von Hirnstimulation und Neuroimaging verbindet. Dabei soll eine biologische Basis für individuelle Verhaltensunterschiede gefunden werden, um ökonomische Modelle unseres Sozialverhaltens zu verbessern und dereinst Menschen mit psychiatrischen Krankheiten im Sozialverhalten besser helfen zu können.

Dotiert mit rund zwei Millionen Euro

Consolidator Grants fördern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab sieben bis zu zwölf Jahren nach der Promotion, wenn sie bereits vielversprechende wissenschaftliche Erfolge nachweisen können. Die drei erfolgreichen Forschungsprojekte werden mit je rund zwei Millionen Euro unterstützt.

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